Hilfe für Menschen aus der Ukraine

Spendenkonten:

Diakonie Katastrophenhilfe

Evangelische Bank
IBAN: DE68 5206 0410 0000 5025 02
Spendenstichwort: Ukraine Krise

Über die Diakonie Katastrophenhilfe kann man auch sehr gut direkt online spenden: https://www.diakonie-katastrophenhilfe.de/spende/ukraine

Unsere Solinger Diakonie sammelt Spenden für Medikamente und Verbandsmaterial, das mit Hilfe eines Partners von Polen aus in die Ukraine gebracht wird.

„Die Zivilbevölkerung in der Ukraine benötigt dringend Verbandsmaterial und Medikamente“
Nachdem uns Anfragen von ukrainischen Ärzten und Sanitätern erreicht haben, sammeln wir Spenden für Verbandsmaterial und Medikamente für die Zivilbevölkerung. Das Diakonischen Werk Solingen kauft von den Spendengeldern die notwendigen Medikamente und Materialien, stellt diese zusammen und sorgt gemeinsam mit seinem polnischen Partner Michal Wojciechowicz für die Verteilung dieser Artikel direkt in den Kriegsgebieten der Ukraine. Michal Wojciechowicz ist Publizist, Buchautor und sehr engagiert in der Flüchtlingsarbeit. Er arbeitet zusammen mit S. Rybacki, einem Mitglied des polnischen Parlaments. … Die Spenden können steuerlich geltend gemacht werden und Sie erhalten selbstverständlich bei Angabe Ihrer Anschrift umgehend eine Spendenquittung, sofern der gespendete Betrag 300,- Euro übersteigt (für Spenden bis zu 300,- Euro erkennt das Finanzamt den Kontoauszug an). Wir garantieren, dass Ihre Spende zu 100 Prozent für die Medikamente und Verbandsmaterialien verwendet wird.“

Hier die Bankverbindung:

Evangelischer Kirchenkreis Solingen
KD-Bank
IBAN: DE20 3506 0190 1010 8990 16
Verwendungszweck: „Spende Verbandsmaterial Ukraine“

Erste Hilfe vor Ort

Einen guten Morgen Euch und Ihnen allen – auch in diesen schweren Zeiten!

Erfreulich viele Menschen in Solingen sind bereit und schon dabei, Menschen, die vor dem Ukrainekrieg zu uns fliehen, zu begleiten und zu unterstützen. Wir in Dorp überlegen, Spielmöglichkeiten für Kinder und Patenschaften für Menschen anzubieten, sobald das von den Koordinator:innen der Hilfe angefragt wird. Eine kleine, einfache Aktion kann und soll aber schon sofort starten. Wir möchten in Kooperation mit der kath. Gemeinde St. Sebastian Willkommenstaschen für gerade ankommende Erwachsene packen, die den allerersten Bedarf für den Leib (und ein bisschen auch für die Seele) decken soll, bevor die Unterbringung stattfindet. Eine solche Aktion gibt es für Kinder bereits, sie bekommen Willkommensrucksäcke. Auch unsere Nachbargemeinde St- Josef – Krahenhöhe unterstützt diese Aktion.

So geht es: Ihr / Sie packt einfach einen oder mehrere Stoffbeutel mit den Dingen, die in der angehängten Liste stehen. Auch wenn der innere Impuls dazu da ist: Bitte nicht MEHR in die Tüten packen! Es wird schwierig, wenn die Taschen sehr unterschiedlich gefüllt sind. Statt eines Stofftieres, das die Kinder mit ihrem Rucksack bekommen, werden die Gemeinden einen Holzengel in die Taschen legen – quasi als Begleiter für die Seele, zum Aufstellen oder – In-die-Hand-Nehmen. Die Taschen können zu den genannten Zeiten in der Kita Dorp (oder im Gemeindebüro St. Sebastian) abgegeben werden. Wenn die KiTa geschlossen ist, können Taschen auch vor den Eingang des Gemeindehauses Schützenstraße gelegt werden. Ehrenamtliche der Gemeinden werden die Taschen gesammelt ins Impfzentrum bringen, wo die zentrale Aufnahme stattfindet (bitte nicht einzeln ins Impfzentrum bringen – da wird gerade genug los sein).

Hier kommt noch mal der Text von Bina Vermeegen (St. Sebastian) zu dieser Aktion:

„Passend zu den Kinderrucksäcken von Stefanie Schemberger haben sich die ev. Gemeinde Dorp und die kath. Pfarrgemeinde St. Sebastian überlegt, die Spendenaktion „Willkommenstaschen für Erwachsenen“ zu initiieren. Der Inhalt eines Stoffbeutels soll mit folgenden Produkten gefüllt werden:
1 kl. Flasche Wasser
Traubenzucker
Müsli
Kekse
Apfel und / oder Mandarine
Handcreme
Taschentücher

Anstatt des Stofftieres im Kinderrucksack erhalten die Erwachsenen einen Schutzengel – überreicht durch die beiden Kirchen – als Seelentröster.

Die Jugendarbeit der ev. Gemeinde Dorp wird aus Holz gedrechselte Schutzengel herstellen. Allerdings hat die Kapazität hier Grenzen. Weitere Schutzengel werden von uns käuflich erworben.“

Es wäre toll, wenn wir vielen Ankommenden auf diese Weise unmittelbar bei der Ankunft etwas Gutes tun könnten.

Herzlichen Dank im Voraus für Ihre / Eure Unterstützung!

Bleibt / bleiben Sie gesund, behütet, begleitet – und auch in diesen mehrfach schweren Zeiten zuversichtlich!

Für das Dorper Team

Jo Römelt

P.S.: Wenn sich jemand gerne aktiv bei weiteren Aktivitäten für Geflüchtete (Patenschaften zur Begleitung, Spiel- und Freizeitangebote, evtl. Wohnraum) beteiligen möchte: melden Sie sich gerne! Unter 41019 oder per Mail an joachim.roemelt@ekir.de